Pferdesegnung unter blauem Himmel

Trotz der schlechten Wetterprognose hatten sich zahlreiche Reiterinnen und Reiter zum Abritt eingefunden, um gemeinsam Richtung Kapellenplatz zu reiten. Doch in diesem Jahr meinte Petrus es gut mit den Teilnehmern, bei strahlendem Sonnenschein startete der von den Standartenreitern angeführte kleine Umzug. Schön anzusehen wie immer: Die von zwei Schimmeln gezogene Kutsche des Reitervereins St. Georg Kevelaer.
In diesem Jahr hat es sich der Wallfahrtsdirektor Pastor Kauling nicht nehmen lassen, die Einladung des Reitervereins anzunehmen und die Pferdesegnung selbst durchzuführen. Pastor Kauling, der lange Zeit in der Pferdestadt Warendorf wohnte und für den der Umgang mit den Reitern und Pferden nicht neu war, genoss sichtlich die Kutschfahrt vom Kapellenplatz zum St. Georg’s-Denkmal an der Niersbrücke.
Zahlreiche Zuschauer hatten sich zwischenzeitlich dort eingefunden und nahmen an dem von der Bläsergruppe des Reitervereins begleiteten stimmungsvollen Gottesdienst teil.
Zum Höhepunkt der kleinen Feier – der Segnung der Pferde- betrat Pastor Kauling couragiert die Weide, fragte jeden Reiter nach dem Namen seines Pferdes und segnete es anschließend.
Im Anschluss an den Gottesdienst ritten die Teilnehmer zurück zur Gaststätte Küsters ( Café am See) um dort den Nachmittag gemütlich ausklingen zu lassen.